GEHALTS SPRUNG für „Sie“!

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Warum Gehaltssprung für „Sie“!?

über mich und diese Idee:

Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, wie Frauen mehr Sicherheit gewinnen können für die vielleicht wichtigsten Verhandlungen, die sie regelmäßig führen müssen: Ihre Gehaltsverhandlungen. Denn ein Gehaltssprung gelingt nur mit aktiver Verhandlung.

Da mir das Thema sehr am Herzen liegt, habe ich sogar ein Markenentwicklungs-Coaching gebucht. 

Ich habe gelernt: Die „Über-mich-Seite“ ist üblicherweise die am meisten geklickte Seite!

Es hätte mich nicht überraschen dürfen, ich kenne es ja von mir selbst! Auch ich klicke, wenn ich etwas Interessantes entdecke, natürlich auf die Seiten, auf denen ich etwas über die Menschen erfahren kann, die dahinter stecken. 

An der „Über-mich“-Seite geht also kein Weg vorbei. Doch wo fange ich an und wo höre ich auf?

Ich habe über 30 Jahre Berufserfahrung in verschiedenen Unternehmen sammeln können und mit den Details zu den einzelnen Stationen möchte ich niemanden langweilen.

Was sind die wichtigsten Punkte, die Sie interessieren, bevor Sie mit mir über etwas so Sensibles wie Geld oder Interna aus dem Job sprechen möchten?

Ich denke, da sind mal ein paar Fakten zu mir und meiner Erwerbsbiographie vonnöten:

Mein Name ist Karin Schwaer und ich bin Wirtschaftsjuristin. Sowie „Wirtschaftsmediatorin“ und „Negotiator“ – doch dazu später mehr. Ins Berufsleben gestartet bin ich seinerzeit mit einer Ausbildung zur Bankkauffrau.  

Zuletzt war ich über viele Jahre als Führungskraft eine zentrale Kommunikationsschnittstelle in einem Handelsunternehmen mit bis zu 30 Niederlassungen und ca. 800 Mitarbeitern.

Ich hatte mehrere Funktionen in Personalunion in diesem Unternehmen, unter anderem als Qualitätsbeauftragte wie auch fast zehn Jahre lang als Geschäftsführerin einer Consulting-Tochter. Das alles hatte sich aus der Position „Assistenz der Geschäftsführung“ heraus entwickelt.

Ich konnte durchaus sagen: Mein Job hatte sich prächtig entwickelt – mein Gehalt auch (soweit ich es beurteilen konnte).

Für mich war es immer wichtig, wirtschaftlich unabhängig zu sein. Ich habe daher regelmäßig das Gespräch gesucht, um eine für meine Vorstellungen angemessene Gehaltsentwicklung sicherzustellen. 

Ich weiß genau, wie man sich dabei fühlt! Das ganze emotionale Spektrum von A ufgeregt bis Z ögerlich, wenn ich für mich selbst verhandeln musste. Und das, obwohl es objektiv dafür keinen Grund gab. Ich hatte aus meiner Sicht niemals unangemessene Forderungen. 

Es wäre sicher hilfreich gewesen, wenn ich mich im Vorfeld dazu mit einem Sparringspartner hätte austauschen können. Ein Blick von außen, jemand der gute Fragen stellt, der neutral ist, der mir Tipps geben kann, gute Argumente zu formulieren und so weiter. Doch wer hätte das sein können?

Das berufliche Umfeld ist in diesem Zusammenhang tabu und das private Umfeld nur selten hilfreich. 

Denn es geht auch im Arbeitsleben nicht nur(!) um die Vergütung, auch der Wohlfühlfaktor am Arbeitsplatz ist entscheidend. Und der ist immer von den Menschen abhängig, mit denen man zusammenarbeitet. 

Ich habe lange eng mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung zusammengearbeitet – eine Führungspersönlichkeit, wie man sie nur sehr selten trifft – und ich habe in der Zeit viel gelernt.

Während dieser Zusammenarbeit habe ich Vertrauen, Wertschätzung und Rückendeckung erfahren. Und das sind die Schlüsselfaktoren dafür, wirklich gerne arbeiten zu gehen und vollen Einsatz zu bringen.

Ich hatte von Erfolg verwöhnte Jahre, da sich nicht nur mein Job, sondern auch das Unternehmen prächtig entwickelt hatte. Ich konnte vieles mitgestalten, was ich als sehr sinnstiftend empfunden habe. Ich habe dafür gerne und viel gearbeitet. 

Alles war gut – bis zu dem Tag, als mein Chef schwer krank wurde. Es war eine völlig unvorbereitete Situation und es wurde leider sehr schnell klar, dass sich alles verändern würde – auch für mich. Zunächst wurde ich noch Teil der operativen Geschäftsleitung mit Prokura für das Gesamtunternehmen. 

Doch derartige Situationen, in denen zunächst mal ausschließlich die Macht neu verteilt wird, entwickeln sehr eigene Dynamiken. In meinen Augen völlig absurde Entscheidungen wurden nun möglich und auch reihenweise getroffen.

Lange Rede, kurzer Sinn: „ICH konnte da nicht bleiben“. 

Glücklicherweise hatte ich als langjährige Führungskraft eine recht komfortable Verhandlungsposition für meine Entscheidung. (Machen Sie sich das bewusst: Verhandeln müssen Sie in „guten“ Zeiten!) 

Dadurch wurde ich in die Lage versetzt, mir in Ruhe überlegen zu können, was ich denn nun machen wollte.

So habe ich zunächst beschlossen, endlich eine Mediationsausbildung zu machen. Das hatte ich schon lange vor und es ergab sich, dass genau zum richtigen Zeitpunkt an der European Business School ein Zertifikatstudiengang zur „Wirtschaftsmediatorin“ angeboten wurde. 

Das war ein Segen, denn ich hatte das große Glück, dass meine „Mitstreiter“ in diesem Studiengang eine echte Bereicherung für mich wurden. Neues zu lernen und wieder über den Tellerrand zu blicken hat richtig Spaß gemacht.

Und da kam mir ein weiterer Zertifikatstudiengang „Verhandlungsmanagement“ gerade recht. Das führte dann zu den Abschlüssen Wirtschaftsmediatorin (EBS) und Negotiator (EBS). 

Ich musste mich beruflich neu erfinden, diese Studiengänge waren meine Therapie, wenn man so will. Eine Neuerfindung ist auch nicht nur spannend, sondern durchaus immer wieder mit vielen Zweifeln verbunden.

Nun ist es natürlich ein sehr weites Feld mit Konflikten und Verhandlungen – erstmal „alles und nichts“. 

Also habe ich mir überlegt, wo kann ich mit meinen Kenntnissen in Kombination mit meiner langjährigen Berufserfahrung am meisten bewirken? Der Weg war nicht sooo weit: 

Ich bin eine Frau und weiß um das Dilemma, wenn Frauen in eigener Sache verhandeln müssen.

Und wo ist das Dilemma wahrscheinlich am größten? In der Gehaltsverhandlung! 

Sie sollten sich unbedingt klarmachen: Vergütung hat in in den meisten (tarifunabhängigen) Gefügen rein gar nichts mit Gerechtigkeit zu tun. Die Weichen werden für gewöhnlich in der ersten Hälfte Ihres Erwerbslebens gestellt und meistens rollt der Zug auf dem Weg dann einfach weiter. Und niemand bezahlt freiwillig mehr als er muss.

Denken Sie vielleicht: Das habe ich doch gar nicht nötig, nach mehr Geld zu fragen. Das sieht doch jeder, was ich hier so leiste… Dann muss ich Sie enttäuschen, so läuft das nicht. Das ist Männern häufig deutlich bewusster als Frauen. 

Ich habe sehr lange auf beiden Seiten des Tisches gesessen. In der Verhandlung für mich, aber natürlich auch als genehmigende Instanz.  

Es wurde für mich immer deutlicher: Hier kann ich etwas bewirken und wirklich unterstützen. Mit diesem Thema mache ich mich selbständig! Der Zeitpunkt dafür war ideal. 

Ich fing an zu recherchieren, welche Angebote es am Markt bereits gibt. Was kann man tun, um sich auf eine Gehaltsverhandlung vorzubereiten?

Man kann natürlich googeln und findet jede Menge „beste Verhandlungstipps“ oder auch ein paar Bücher dazu. Die haben allerdings selten was mit der individuellen Situation zu tun. Es gibt auch Coaches, die dieses Thema auf der Agenda haben. Allerdings nur sehr selten schwerpunktmäßig und für gewöhnlich „offline“ – also teuer und aufwändig. Und das war es dann auch schon weitestgehend. 

Ich fand das alles nicht befriedigend und habe mir gedacht, das muss doch auch anders gehen.

Unkompliziert, vertraulich  sowie ortsunabhängig und zeitlich flexibel übers Internet!

Ich musste lernen, wie man Webseiten erstellt sowie online-Marketing-Strategien entwickelt. Wer sich dafür näher interessiert, findet dazu in diesem Blogartikel weitere Informationen zu meinen Erfahrungen mit einem Online-Business. 

Außerdem besuchte ich unterschiedlichste Start-up-Veranstaltungen, vornehmlich in Berlin und Bielefeld.

(An dieser Stelle muss gesagt werden: Bielefeld gibt es! Und ganz nebenbei auch eine von der Bertelsmann Stiftung und den Schwergewichten des deutschen Mittelstandes unterstützte sehr ambitionierte Gründer bzw. Start-up-Szene – kurz: ein ideales Umfeld, wenn man sich selbständig machen möchte.)

Ich bin also auch noch ein wenig rumgekommen und habe dabei viele interessante Menschen kennengelernt. Es war eine steile Lernkurve und die Dinge fügten sich irgendwie zusammen.

Die Idee nahm immer mehr Formen an und ich fing an, darüber zu sprechen. Es war unglaublich, wieviel offene Türen ich „eingerannt“ habe. Den meisten fielen direkt ein paar Beispiele ein, die diesen Service wirklich nötig hätten. 

Doch würden diese Frauen sich auch an MICH wenden? Was macht mich als Person aus?

Ich begann in meinem Umfeld zu fragen: Wie seht ihr mich und wo würdet ihr meine Stärken sehen? (Nach Schwächen habe ich nicht gefragt ;-))

Nun ist mir schon immer eine gewisser Pragmatismus unterstellt worden und ich war sehr gespannt auf die Antworten. Zusammengefasst lauteten die in etwa so: Vorurteilsfrei, humorvoll, sachlich, zielstrebig und kommunikativ. Und glücklicherweise hat niemand gesagt: Wie kommst du darauf, dass du das könntest? Ganz im Gegenteil: Mir wurde von vielen Seiten geraten, an dem Thema dranzubleiben. 

Und so entstand dann GEHALTS SPRUNG für „Sie“! Mit dem Motto: Gut gelaunt und bestens vorbereitet in die Gehaltsverhandlung. 

Seit dieser Entscheidung konnte ich vielen Frauen helfen, gut gelaunt und bestens vorbereitet in die Gehaltsverhandlung zu gehen. Und immer wieder freue ich mich sehr, wenn ich zurückgemeldet bekomme, dass es „gut gelaufen“ ist. 

Denken Sie nun vielleicht: Einen Versuch ist es wert, ich möchte mir nicht irgendwann Untätigkeit vorwerfen müssen? Oder das Gefühl entwickeln, möglicherweise einfach nur naiv gewesen zu sein? Oder, oder, oder….?

Dann freue ich mich sehr darauf, Sie kennenzulernen!

Ihre

Karin Schwaer

PS: Viele weitere Anregungen finden Sie auch im Blog. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Ausbau Ihrer Verhandlungskompetenzen!

Ich freue mich auch über eine Vernetzung über FacebookXing oder Linkedin. Oder mögen Sie mir auf Instagram folgen?

Fragen? Sehr gerne!