Nur noch Angebote mit Wunschkonditionen erhalten – nach dem Motto: „Salary first“. Wunschdenken oder Realität? 

Ein Jobwechsel „ohne Not“ kommt für die meisten wohl nur in Frage, wenn es auch mehr Gehalt gibt bzw. allgemein bessere Konditionen verhandelbar sind.

Und am liebsten möchte man auch gefragt werden und sich nicht in einem endlosen Bewerbungsprozess aktiv selbst kümmern.

„Passive“ Jobsuche ist das Stichwort:

Man registriert sich ohne viel Aufwand bei einer Plattform, bleibt anonym (!) und schaut einfach mal, was an interessanten Angeboten kommt bzw. kommen könnte.

Das Startup „FiveTeams“ verspricht genau das. Das Business-Modell erläutert CEO Lukas Koch im Interview mit Karin Schwaer von „GEHALTSSPRUNG für „Sie“! 

KS: Hallo Lukas, ich freu mich sehr, mit dir über dein Startup „FiveTeams“ zu sprechen. Bevor wir starten, magst du dich kurz vorstellen?

LK: Hallo Karin, die Freude ist ganz meinerseits!

Sehr gerne. Ich bin Lukas und gemeinsam mit meinen MitgründerInnen Anja und Alessandro habe ich FiveTeams gegründet.

Schon seit einiger Zeit stören wir uns an der Intransparenz und fehlenden Fairness im Jobmarkt. Leider sind Pay Gaps auch im Jahr 2021 noch real. Darüber hinaus haben wir uns selbst einige Male in der Vergangenheit in langen Einstellungsprozessen wiedergefunden, wobei oftmals 3-4 Interviewrunden durchlaufen werden mussten, bis dann das Gehalt zur Sprache kam.

Vor allem wenn das Gehalt einer potenziell neuen Stelle kein Upgrade zur alten ist, zieht der vielfach praktizierte Einstellungsprozess erhebliche Ineffizienzen nach sich. Und genau diese beiden Herausforderungen wollen wir mit FiveTeams lösen!

KS: Das ist sicher für viele sehr interessant.

Doch Ihr tummelt euch in einem hart umkämpften Markt. Abgesehen von einigen Tausend Headhuntern, unzähligen Jobportalen und anderen Services, die bei der Jobsuche bzw. einem angestrebten Jobwechsel „behilflich“ sein können, gibt es nun auch FiveTeams. Was macht Ihr anders und warum sollte man sich bei euch anmelden?

LK: 

FiveTeams zeichnet drei Dinge besonders aus: Anonymität, Fairness und „Salary First“. 

Da wir uns vor allem auf passiv-Jobsuchende fokussieren, also Talente, welche in einem Arbeitsverhältnis stehen und grundsätzlich offen dafür sind, sich abwerben zu lassen, ist uns die Anonymität der Talente sehr wichtig. Daher sind Talente auf FiveTeams so lange zu 100% anonym, bis sie Jobinterviews bei einstellenden Unternehmen anfragen. 

Um das Matching dann zwischen Talenten und Jobs fair zu gestalten, basiert dieses ausschließlich auf Fähigkeiten, Erfahrungen und Mindestgehaltswünschen. Durch den Fokus auf diese drei Variablen stellen wir sicher, dass Geschlecht, Alter, Herkunft oder Sympathien des Rekrutierenden keine Rolle mehr spielen.

Darüber hinaus garantieren wir Talenten mit unserem „Salary First“-Ansatz, dass sie auch wirklich nur Jobangebote über ihrem Wunschgehalt erhalten.

Das wird dadurch möglich, dass sich

a) Unternehmen ganz am Anfang des Einstellungsprozesses zu einem konkreten Gehalt committen, welches ihnen die geforderten Skills und Erfahrungen jährlich wert sind und

b) Talente die Möglichkeit haben, auf FiveTeams Mindestwunschgehälter nach Städten aufgeschlüsselt anzugeben. 

Zudem dauert die Registrierung für Talente auf FiveTeams nur eine Minute: Wunschgehalt sowie LinkedIn-Profil bzw. CV angeben und das war’s! 

KS: Das klingt sehr simpel und nachvollziehbar. Was ist dabei eure Hauptzielgruppe? 

LK: Als zweiseitige Plattform haben wir letztlich zwei Zielgruppen:

  • Talente, die sich über ihrem Wunschgehalt abwerben lassen würden und
  • Unternehmen, die diese Talente abwerben/ einstellen. 

Auf Talente-Seite konzentrieren wir uns derzeit auf Techies, also Talente im IT-Bereich. Hierbei bedienen wir die Felder Software-Entwicklung, Data Science, UI/UX Design und Digital Marketing. 

Unternehmensseitig arbeiten wir mit Arbeitgebern bzw. den Personalverantwortlichen zusammen, die IT-Stellen zu besetzen haben. 

KS: Habe ich als Interessent eigentlich Einblick, welche Unternehmen auf mich aufmerksam werden könnten?

LK: Absolut, einfach auf FiveTeams anmelden!

Passende Jobangebote erscheinen mit allen wichtigen Informationen über den Job in dem persönlichen Dashboard der Talente. Da wir mit einer Mischung aus KI-basierten Matching Algorithmen sowie „Human Moderation“ arbeiten, können sich Talente bei uns wirklich sicher sein, dass die Jobangebote perfekt auf ihre Skills und Erfahrungen passen – und natürlich alle über ihrem Wunschgehalt liegen.

KS: Eure Idee wird auch öffentlich gefördert. Magst du uns erzählen, wen Ihr schon überzeugen konntet?

LK: Genau, FiveTeams ist gefördert aus Mitteln der EU und des Landes Berlin.

Unsere Plattform ist seit April dieses Jahrs live, wir arbeiten bislang mit einigen StartUps und Konzernen deutschlandweit zusammen und zu diesem Zeitpunkt haben sich bereits mehr als 1.500 Talente auf FiveTeams registriert.

Da die Technologie der Plattform einen starken Forschungsbezug hat, konnten wir zudem auch ein paar Innovationswettbewerbe gewinnen, so wie z.B. die „Research to Market Challenge“ des Universitätsverbundes Berlin. 

Unsere Vision ist es, den Jobmarkt Talent für Talent hinsichtlich Gleichberechtigung, Fairness und Transparenz zu sensibilisieren.

Daher ist es unser Ziel, bis Ende des Jahres im gesamten DACH-Raum Talenten und Unternehmen zu helfen, effizient zusammen zu kommen. 

KS: Das war sehr spannend. Vielen Dank für diese aufschlussreichen Informationen. Ich bin sicher, wir werden im Gespräch bleiben und freu mich drauf.

 

Und wer nun sagt: das klingt sehr interessant, hier klicken zur Registrierung auf der Plattform von FiveTeams.*

Doch ganz unabhängig davon: Ein „Match“ ist noch kein Vertrag. Der Gesprächserfolg hängt zu 80 % von der Vorbereitung ab. Wer dabei unterstützt werden möchte, findet hier mein Angebot.

 

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